Gedanken - die Macht deiner Gedanken

 

Bist du bereit für die Wahrheit?

 

Wenn unserer Meinung nach etwas „anders sein soll“ als es im Moment offenbar ist, verhindert dieser Gedanke, dass es morgen anders sein kann

Wir Menschen sind in der Lage, ziemlich verrückte Gedanken zu denken wie „Ich sollte schon weiter sein“, „Die Welt sollte anders sein“; „Der oder die sollte sich anders mir gegenüber verhalten“ usw.

Solange wir solche Gedanken denken und glauben, verhindern oder erschweren wir die Veränderung des jetzigen Zustands oder Verhaltens. Denn in jedem „sollte“ steckt ein „Nein!“, ein „Ich will nicht, dass es so ist (oder war)“. Es bedeutet ein Widerstand, die wahrgenommene Wirklichkeit zu akzeptieren, wie sie ist. Annahme, Anerkennung oder Akzeptanz dessen was ist beinhaltet KEINE Bewertung, ob etwas „gut“ oder „schlecht“ ist, sondern es geht nur darum, dass er/sie/es im Moment so ist wie es ist.

Mit einer Nein-Haltung erklärst du dem Universum, wer du ihm gegenüber sein willst, ein ‚Nein‘-Sager, ein Ablehnender. Durch dieses „Nein“ zu dem, was doch schon da ist, erzeugen wir das größte Leid in uns und halten im Außen Kampf und Konflikt aufrecht bzw. verstärken sie.

Etwas „annehmen“ bedeutet nicht, es gut zu finden, sondern die An-Erkennung, dass es jetzt – in diesem Moment – so ist, wie es ist. Erst durch diese Annahme, durch unser „Ja, es ist im Moment so!“ öffnet sich der Weg zu einer Veränderung in mir und dadurch auch im Außen.

Solange du zum Beispiel im Krieg liegst mit deiner Vergangenheit und mit dem, was bisher war nicht im Frieden bist, legst du die Voraussetzung dafür, dass sich das, was du ablehnst, wiederholen muss. Machst du Frieden mit allem, was war, besonders mit dem Unfrieden dir selbst und anderen gegenüber, kann etwas Neues entstehen, in dir ein neues friedliches Klima und als Folge davon Frieden und Harmonie im Außen.

Sobald du anfängst, deine Vergangenheit anzunehmen, deine Gefühle ihr gegenüber bewusst zu fühlen, dir und anderen zu vergeben (weil es jeder so gut gemacht hat, wie er damals konnte bzw. nicht besser konnte), lässt dich deine Vergangenheit los und es öffnet sich eine Tür für das Neue."  (Robert Betz)


Ja - Es sind immer nur Gedanken!

 

Wem oder was gibst du alles die Schuld dafür, dass es dir nicht gut geht?
Deinem Partner, deinem Chef, dem Staat, der Welt oder deinem Haustier?
Bist du genervt, gestresst, frustriert, gelangweilt, traurig, hilflos, wütend, ängstlich, neidisch oder sonst was?
Und andere sind dafür verantwortlich, sagst du?
Wie haben sie das geschafft?
Wer hat den Stress in dich eingeflößt, oder eine Schubkarre Wut in dich gekippt?
Hat dich jemand mit Angst gefüttert oder dir eine Spritze voll Langeweile verabreicht?

Keine Situation, kein Umstand, kein Ding und keine Person ist dafür verantwortlich, wie es dir geht!
Viele Menschen erkennen das erst, wenn sie das los sind, was scheinbar dafür gesorgt hat, dass es Ihnen nicht gut geht, oder das erreicht haben, womit es ihnen endlich gut gehen soll.

Diesen Vorgang müssen viele Menschen viele Male wiederholen, bis sie erkennen, dass es nichts ändert.
Dass sie noch immer gelangweilt, frustriert, gestresst oder sonst was sind.
Jetzt sind es natürlich andere Personen, Umstände oder Dinge, die daran Schuld sind.

Alles Leiden und alle Freude beginnen in unserem Kopf, mit unseren Gedanken!
Wir können alles Mögliche ablehnen, verdammen, verurteilen aber wir dürfen uns nicht wundern, wenn es uns damit schlecht geht. Was wir als gut bewerten, macht uns Freude, was wir als schlecht bewerten, lässt uns leiden, doch es ist nur die Bewertung, die zu dem entsprechenden Gefühl führt.
Wenn du also etwas in deinem Leben verändern willst, dann übernimm Verantwortung für deinen inneren Zustand und beobachte, wie es dein Denken ist, was dich in Wahnsinn treibt und nicht das, was wirklich da ist.

Du darfst gerne noch 10 mal den Job und den Partner wechseln, du darfst umziehen, positiv Denken und die Welt verbessern.
All das ist vollkommen in Ordnung und hat seine Berechtigung, aber glaube nicht, dass du damit vor deiner Bewertung und deinen Gefühlen davon laufen kannst. Erst, wenn du dich stellst, wenn du erkennst, was wirklich los ist, wenn du dich um dich und deine Gedanken kümmerst, kannst du dich von Ihnen lösen.
Manchmal ist es notwendig, dass man entsprechend viele Erfahrungen macht, um das zu verstehen,
Überprüfe das für dich selbst, lausche deinen Gedanken und schau, was sie in dir auslösen.

Finde selbst heraus, was wirklich wahr ist, selbst wenn deine Freunde und Bekannten dich darin bestärken, dass es die Umstände sind, die dich leiden lassen. Überprüfe es, finde es heraus.
Wir versuchen uns gegenseitig in dieser Illusion gefangen zu halten, weil wir Angst davor haben, die Verantwortung zu übernehmen und zu sehen, was wirklich wahr ist.

(Manuel Geisendorf)