Kommunikation

 

Liebevolle Kommunikation beginnt immer bei dir selbst.
Nur wenn du selbst liebevoll, achtsam, wertschätzend und ehrlich mit dir redest, kannst du auch mit Anderen so kommunizieren und deren Worte mit dem Herzen verstehen.

Denn zuerst kommt der Gedanke, dann ein Gefühl, dann die Körpersprache und dann erst die Sprache. Um also autentisch zu kommunizieren brauchen kein Kommunikationstraining sondern in erster Linie erst einmal Vertrauen und Sicherheit.

 

Hier ein schöner Auszug von Byron Katie (The Work) der dich auffordert,  deine Kommunikation zu hinterfragen.

 

Übe, anderen im wörtlichsten Sinne zuzuhören, glaube dabei exakt was sie sagen, ohne dabei eine Zukunft hinzuzufügen und gib dein Bestes, deinen eigenen Interpretationen über die Informationen, die sie mit dir teilen, zu widerstehen.
Zum Beispiel: es macht dir jemand ein Kompliment und du interpretierst daraus, dass die Person Hintergedanken hat. Unsere Interpretationen dessen, was wir hören, das Menschen zu uns sagen sind weit schmerzhafter oder Angst einflößender als das, was sie tatsächlich sagen. Wir verletzen uns selbst mit unseren falschen Auffassungen und damit, dass wir für andere denken.

Versuche darauf zu vertrauen, dass was sie sagen exakt das ist, was sie meinen: nicht mehr, nicht weniger. Höre die Menschen an.

Ertappe dich dabei, wenn du einen Satz für jemanden beenden möchtest - entweder laut oder still für dich.

 

Höre zu. Es kann erstaunlich sein zu hören, was herauskommt wenn wir anderen erlauben ihre Gedanken ohne Unterbrechung auszuführen. Und während wir damit beschäftigt sind zu glauben, was andere gleich sagen werden, verpassen wir oft, was sie tatsächlich sagen.

 

Du könntest diese Fragen in Erwägung ziehen wollen:


- Was kann bedroht werden, wenn ich wörtlich höre und zuhöre?
- Unterbreche ich, weil ich nicht wirklich wissen will, was Menschen zu sagen haben?
- Unterbreche ich, um ihnen zu zeigen, dass ich mehr weiß als sie?
- Versuche ich ein Bild von Selbstvertrauen und Kontrolle zu vermitteln?
- Wer wäre ich ohne das Bedürfnis diese Qualitäten zu besitzen?
- Habe ich Angst davor unintelligent zu erscheinen?
- Würden mich die Menschen verlassen, wenn ich sie wörtlich höre und nicht mehr bei Manipulationsspielen mitmache?"
(Byron Katie)


 

Glückseligkeit entsteht, wenn Denken, Sprechen

und Handeln in Einklang gebracht sind.

 (Mahatma Gandhi)